- 63 Jahre sind schon vergangen!

Am 22. Januar 1963 wurde der Deutsch-Französische Kooperationsvertrag unterschrieben. An diesen besonderen Moment der europäischen Geschichte erinnerten wir uns am FEG auch in diesem Jahr. Die deutsch-französische Freundschaft feierten wir wie folgt:
- DELF-Prüfungen, an denen 43 Schüler:innen der 8. Klassen teilnahmen
- Bundeswettbewerb für Fremdsprachen
- Traditionelles Galette des Rois und Crêpes Essen in einigen Klassen
- Zahlreiche hoch motivierte Teilnahmen am Internet-Teamwettbewerb mit Fragen zu Frankreich, der Sprache und Kultur. Unsere Klassen aus der Unter- und der Mittelstufe haben in unterschiedlichen Niveaustufen jeweils in Teams verschiedene Online-Aufgaben zu ganz aktuellen Themen aus den Bereichen Sport, Umweltschutz, Musik, Geschichte etc. bearbeitet. Wir freuen uns auf die Ergebnisse!
- Teilnahme der Leistungskurse im Fach Französisch am 22. und 23.01.2026 im Gustav-Stresemann-Institut an einem Vortrag und einem Workshop zu Rose Valland, einer Heldin während der Besatzung Frankreichs im 2. Weltkrieg. Sie rettete über 60 000 geraubte Kunstwerke.







Im Februar/März geht es weiter mit dem bunten Programm der Cinéfête und Begegnungen der Mittel- und Oberstufe mit Schulen in Frankreich und der Schweiz.
À bientôt!
(Vive l’amitié franco-allemande!/ Es lebe die Deutsch-Französische Freundschaft!!)
- Schokolade mit Verantwortung

Besuch im Kölner Schokoladenmuseum
Im Rahmen des fächerverbindenden Projekts rund um Schokolade haben wir am Donnerstag, den 5. Februar 2026, das Schokoladenmuseum in Köln besucht.
Während einer sehr abwechslungsreichen Führung setzten wir uns intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit im Kakaoanbau auseinander.
Nachhaltigkeit bedeutet, dass wir heute so handeln, dass auch morgen und übermorgen noch alles gut funktioniert.Das Konzept der Nachhaltigkeit wird in drei Bereiche eingeteilt: Schutz der Natur, fairer Umgang mit Menschen und ein Wirtschaften, das langfristig stabil ist – nicht auf Kosten von Umwelt oder Gesellschaft. Für die Herstellung von Schokolade gibt es zwar einige Initiativen, wie zum Beispiel Fair Trade, dennoch mussten wir feststellen, dass der Weg zu wirklicher Nachhaltigkeit noch sehr lang ist. Auf vielen Kakaoplantagen arbeiten bereits Kinder im Alter von drei Jahren mit. Die Arbeiter:innen verdienen oft nur etwa einen Euro pro Tag und arbeiten bis zu zwölf Stunden täglich, an 365 Tagen im Jahr – ohne Wochenende und ohne Urlaub.
Zudem wird für Kakaoplantagen häufig tropischer Regenwald gerodet. Dadurch werden Lebensräume zerstört und große Mengen CO₂ freigesetzt. Auch der Einsatz von Pestiziden belastet Böden, Gewässer und die Gesundheit der Menschen.
Überdies erfuhren wir viele interessante Fakten:
• Schon die Azteken nutzten Kakao und bereiteten daraus ein Getränk namens „Xocolatl“ mit Wasser und Gewürzen, oft mit Chili.
• Das Wort „Schokolade“ klingt in fast allen Sprachen ähnlich.
• In Schokolade wird das für den Körper wichtige Lecithin als Emulgator verwendet.
• Kakaobohnen schmecken roh nicht besonders gut.
• Kakaobutter wird in vielen Kosmetikprodukten eingesetzt, zum Beispiel in Lippenpflegestiften.Zum Abschluss erhielten wir als Klasse eine leckere Auswahl verschiedener Schokoladen, die wir nun nach und nach probieren.

Klasse 8b
- Ein lebendiger Austausch über Kontinente hinweg

In den vergangenen Wochen durften wir am Friedrich-Ebert-Gymnasium ganz besonderen Besuch begrüßen: Sechs Schüler*innen der Pestalozzi-Schule in Buenos Aires waren im Rahmen eines Individualaustauschs zu Gast in Bonn.
Während ihres Aufenthalts lebten die argentinischen Austauschschüler*innen in deutschen Gastfamilien und konnten so den Alltag in Deutschland ganz unmittelbar kennenlernen. Dabei blieb es nicht nur beim Schulbesuch – auch kulturell gab es viel zu entdecken. Unsere Gäste feierten traditionelle Feste wie Weihnachten mit ihren Gastfamilien und erlebten außerdem den rheinischen Karneval hautnah. Kostüme, Musik und gute Stimmung sorgten dabei für viele unvergessliche Eindrücke.
Ein gemeinsames Highlight war zudem der Besuch im Haus der Geschichte, bei dem deutsche und argentinische Schüler*innen gemeinsam in die deutsche Zeitgeschichte eintauchten und sich über historische und aktuelle Themen austauschten.
Der Austausch war für alle Beteiligten eine große Bereicherung – geprägt von Offenheit, Neugier und vielen neuen Freundschaften. Nun freuen sich unsere Schüler*innen vom FEG darauf, bald selbst nach Argentinien zu reisen, um ihre Austauschpartner in Buenos Aires zu besuchen und das Land, die Schule und den Alltag vor Ort kennenzulernen.
Der Individualaustausch zeigt einmal mehr, wie wertvoll persönliche Begegnungen sind und wie lebendig interkulturelles Lernen werden kann.
- Pura Vida am FEG: Neuer Individualaustausch mit Costa Rica

Im kommenden Schuljahr erweitern wir unser internationales Austauschprogramm: Erstmals bietet das FEG einen Individualaustausch mit Costa Rica an. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 haben die Möglichkeit, im Herbst 2026 für rund zwei Monate nach Costa Rica zu reisen.
Vor Ort leben sie in einer Gastfamilie in San José und besuchen das Colegio Humboldt. So können sie ihre Spanischkenntnisse im Alltag anwenden und vertiefen und gleichzeitig Land, Leute und Kultur Costa Ricas intensiv kennenlernen.
Im Gegenzug wird im Frühjahr 2027 ein Gastschüler oder eine Gastschülerin aus Costa Rica nach Bonn kommen. Neben wertvollen interkulturellen Erfahrungen entstehen bei solchen Austauschen nicht selten enge und sogar lebenslange Freundschaften.
Organisiert wird der Austausch von Herrn Oster und Frau Pabst. Wir sind überzeugt, dass der Costa-Rica-Austausch die kulturelle Vielfalt am FEG weiter bereichert und – gemeinsam mit unserem bestehenden Argentinien-Austausch – die Verbindung des FEG zur spanischsprachigen Welt nachhaltig stärkt.
- Night of Bands war ein voller Erfolg

Traditionell findet in jedem Schuljahr am FEG der Kulturabend statt, den die Jahrgangsstufe Q2 ausrichtet. Aber was passiert, wenn es – wie in diesem Schuljahr – wegen der Umstellung von G8 auf G9 keinen Jahrgang mit Abiturientinnen und Abiturienten gibt? Vor diesem Problem stand Herr Rudolf, der als Lehrer die Kulturabende begleitet.
Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern hat er in diesem Jahr ein neues Format entwickelt: die Night of Bands, die am 04.02.2026 stattfand – dem 155jährigen Geburtstag Friedrich Eberts, des Namensgebers unserer Schule.
Eindrücke von der rundum gelungenen Veranstaltung zeigen die folgenden Bilder:
Ein besonderer Dank gilt allen Interpretinnen und Interpreten, der Technik-AG unter der Leitung von Herrn Rösiger und Herrn Maraite sowie Herrn Rudolf, der die Night of Bands organisiert hat.






































