• Gelungener Ausflugtag der Klasse 6c

    Gestern noch Müll sammeln – und heute ab in den Kletterwald! Bei tollem Herbstwetter ging es am Mittwoch (14.10.2026) vor den Ferien für die Klasse 6c mit Bahn und Bus ab nach Duisdorf in den Kletterwald. Nach einer Einführung und dem Anlegen der Gurte ging es bis zu 12m in die Höhe. Alle haben sich ganz schön viel getraut, viele haben einander helfen können – und wenn es mal hart auf hart kam, waren die Guides da und haben alle sicher weiter oder wieder zurück auf die Erde gebracht. Ein gelungener Ausflugstag!

    (Dni/Dec)




  • FEG und Schulwege zum dritten mal picobello

    Auch in diesem Jahr hat das FEG sich an der bonnweiten Aufräumaktion Bonn Picobello beteiligt: Die Klasse 6c befreite heute, am 13.10.2026, ausgerüstet mit Handschuhen, Zangen und den Tüten von Bonn Orange, das Schulgelände und die Schulwege in alle Himmelsrichtungen (nach Dottendorf, nach Friesdorf, zum Wasserland, zur Südbrücke, zur Station Bonn Campus, …) von Müll. Am Straßenrand und in den Gräben und Büschen fanden sie verrostete Metallteile, einen Elektromotor, einen Ball, einen Schlüssel, einen Ausweis (der wird zur Polizei gebracht), eine große Gardine, Scherben, den Kopf des Oberbürgermeisters (auf einem Plakat), ein Kissen, Bruchstücke und Teile von allen möglichen Dingen … und jede Menge Verpackungsreste.

    Woher kommt dieser Müll?

    Das meiste davon wird sich bestimmt in einem Moment der Unachtsamkeit von seinem Besitzer getrennt haben, manches wurde wohl auch absichtlich im öffentlichen Raum hinterlassen. In beiden Fällen hat also jemand Schwäche gezeigt …

    … aber die 6c hat Stärke gezeigt! Sie hat in einem Bereich, der weit über das FEG hinausragt, die Schwächen anderer durch ihre aufmerksame Stärke ausgeglichen. Es war vielleicht die politischste Handlung des heutigen Tages in ganz Bonn.

    »Die Differenz zwischen dem, was wir tun, und dem, was wir zu tun imstande sind, würde ausreichen, um die meisten Probleme der Welt zu lösen.« (Gandhi)

    Danke an die Klasse 6c für ihren gut gelaunten Einsatz.

    P. Maraite




  • Calypsos Irrfahrt

    Cornelia Franz stellte den 5. Klassen am 06.10. 26 ihr Buch Calypsos Irrfahrt vor. In ihrem Roman behandelte sie ein ernstes Thema, das uns vor allem in den letzten Jahren besonders beschäftigt hat. Es ging um zwei kongolesische Kinder, die aus ihrem Land geflüchtet sind und dabei ihre Eltern verloren haben. Während der Überquerung des Mittelmeers sind die beiden Kinder von einem Flüchtlingsboot gefallen und haben Tage im kalten Meer gefroren. Auf der anderen Seite: Oscar, ein deutscher Junge aus einer privilegierten Familie, der in den Ferien mit seinen Eltern vier Wochen zum Segeln nach Griechenland gefahren ist. Nach drei Tagen der Seefahrt auf der Calypso fanden sie dann die beiden Hilfsbedürftigen. Sie halfen ihnen aus dem Wasser und nahmen sie erst einmal auf. Die Eltern von Oscar wollten die Kinder ursprünglich bei einem Waisenhaus abgeben oder in einem Flüchtlingslager zurücklassen. Aber schließlich kann sich Oscar gar nicht mehr vorstellen, ohne sie zu sein? Werden die Eltern sie behalten?

    Eine besondere, zu Herzen gehende Geschichte mit ernstem Hintergrund, die nahezu alle Fünftklässler und auch mich zutiefst berührt hat. Durch dieses Buch ist uns allen die Realität des Lebens von Geflüchteten ein kleines Stück näher gekommen.

    Vielen Dank an Frau Franz für dieses außergewöhnliche, faszinierende Buch und an alle, die diese tolle Veranstaltung möglich gemacht haben!

     Yunus (7c)




  • Fakt oder Fake? KI verstehen, Fake News erkennen
    Datum08.10.2026
    Uhrzeit19:30 Uhr
    Ort bzw. Art der Veranstaltungonline
    deaktivierter Zugangslink (Zoom)

    In sozialen Netzwerken, auf Videoplattformen oder in Chatgruppen begegnen Kinder und Jugendliche täglich einer Flut an Informationen – doch nicht alles davon stimmt. Desinformation, gezielte Täuschung und Deepfakes sind längst Teil des Alltags unserer Kinder. Doch was genau ist Desinformation, wem nützt sie und woran lässt sie sich erkennen? Wie funktionieren Deepfakes, und wie beeinflusst Künstliche Intelligenz, was unsere Kinder online sehen? In diesem Elternabend geben wir Einblick in aktuelle digitale Phänomene und zeigen, wie wir Kinder und Jugendliche im kritischen Umgang mit Medieninhalten begleiten können.

    Der Elternabend ist für Sie kostenlos und wird Ihnen durch das Angebot Eltern und Medien (www.elternundmedien.de) von der Landesanstalt für Medien NRW ermöglicht.

    Wir freuen uns auf Sie!

    Herzliche Grüße
    Nicole Heinz




  • Ein Lehrer aus Brasilien


    Zurzeit besucht uns Herr Flavio Santos aus Brasilien im Rahmen des Programms „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) des Pädagogischen Austauschdienstes (22.09.2026 – 09.10.2026). Für unsere Website haben wir mit ihm über seine Eindrücke, seine Arbeit in Brasilien und seinen Besuch in Deutschland gesprochen.

    Was hat Sie dazu motiviert, für drei Wochen eine Schule in Deutschland zu besuchen?

    Ich unterrichte Geschichte an der deutschen Schule Colégio Humboldt in São Paulo und habe an einer einjährigen Fortbildung, die von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) angeboten wurde, teilgenommen. Diese Fortbildung für Ortslehrkräfte dauerte ein ganzes Jahr. Die ZfA hat eine Fortsetzung dieser Fortbildung angeboten, und es war das dreiwöchige Programm, an dem ich jetzt teilgenommen habe. Das Ziel ist es, an einer deutschen Schule zu hospitieren und einen Austausch mit deutschen Kollegen herzustellen.

    Gab es während Ihres Aufenthalts bereits etwas, das Sie besonders überrascht oder beeindruckt hat?

    Besonders interessant war zuerst, wie die Schule aufgebaut ist: Es gibt keine Mauer um die Schule, die Schule ist sehr schön und organisiert. Außerdem fördern die Methoden, die im Unterricht umgesetzt werden, die mündliche Mitarbeit der Schüler. Beeindruckend sind die Schüler, die häufig ihre Ideen und Meinungen äußern und intensiv an den verschiedenen Inhalten der verschiedenen Fächer arbeiten. Die deutschen Kollegen waren sehr freundlich und auch neugierig, wie eine Schule in Brasilien gestaltet ist.

    Welche Erfahrungen oder Ideen möchten Sie nach Ihrer Rückkehr nach Brasilien mitnehmen und an Ihrer Schule weitergeben?

    Ich möchte unbedingt die vielfältigen Methoden der deutschen Kollegen nach Brasilien mitbringen. Ich habe viel Unterricht hospitiert, und es war ganz spannend, dass die Lehrer die aktive Mitarbeit der Schüler forderten. Hauptsächlich ist die Mitarbeit im Fach Geschichte sehr wichtig, da die Quellenanalyse so ein entscheidender Punkt ist. Die Selbstständigkeit der Schüler zu fördern, ist eine große Herausforderung, und das finde ich besonders interessant am FEG.

    Welchen Wunsch möchten Sie dem FEG mit auf den Weg geben?

    Ich wünsche, dass das FEG seine hervorragende Arbeit fortsetzt, sowohl was die Lehrkräfte betrifft, die dort arbeiten, als auch die engagierten und sympathischen Schüler, die dort lernen!




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