- Auftakt-Workshop zum Musical „Tootsie“

Am Mittwoch, 15.04.2026, hat der Auftakt-Workshop zum Musical „Tootsie“ mit der Klasse 10e stattgefunden; die anderen 10. Klassen folgen in den kommenden Tagen. Im Pädagogischen Zentrum trafen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Tänzerin Milia, um erste Einblicke in die Arbeit an einem Musical zu bekommen.
Nach einem gemeinsamen sportlichen Aufwärmen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen weiter. Dabei entwickelten sie eigene kleine Choreografien zu einem Lied aus dem Musical.
So konnten sie erste praktische Erfahrungen im Bereich Tanz und Bewegung sammeln, gemeinsam kreativ arbeiten und sich auf diese Weise auf unseren gemeinsamen Musicalbesuch am 24.04.2026 mit der gesamten Jahrgangsstufe 10 in der Oper Bonn vorbereiten.
Die Vorfreude auf den Musicalbesuch steigt!
- UN Sustainable Development Goals ganz konkret

Vom 21.03. bis zum 27.03.2026 konnten sich die 15 TeilnehmerInnen der Erasmus+ AG der Jahrgangsstufe 9 über den Besuch ihrer 17 PartnerInnen aus Spanien (Saragossa) freuen.
Eine Woche lang haben die SchülerInnen den Alltag geteilt und sind gemeinsam zur Schule gegangen. Der Tag begann mit Unterrichtshospitationen, um dann vier weitere Unterrichtsstunden in einem gemeinsamen Projekt an den UN Sustainable Development Goals zu arbeiten und am Nachmittag Bonn – zum Teil auch unter dem Blickwinkel des Themenschwerpunktes – zu erkunden.
Zwei Projekttage waren dem UN SDG 16 Peace and Justice gewidmet. Unter anderem berichtete eine Mitarbeiterin des UN Development Programme den Jugendlichen aus der Praxis, wurde der Peace Trail des Netzwerk Friedenskooperative unter Begleitung von Mitwirkenden des Frauennetzwerks für Frieden erkundet und eine ‚Inclusion Policy‘ für Erasmus+-Begegnungen entwickelt.
Um sich vertieft mit dem UN SDG 17 Global Partnerships zu beschäftigen, stand ein Besuch der Bundeskunsthalle mit der Ausstellung ‚Expedition Weltmeere‘ an, die u. a. einen Einblick in Themen wie Sklavenhandel, Migration und Migration von Ideen ermöglichte. Auch ein Workshop, durchgeführt von BtE (Eine Welt Netz NRW – Bildung trifft Entwicklung), vermittelte den Jugendlichen anhand des Beispiels von Schokolade in einem diskussionsintensiven Simulationsspiel einen Einblick in globale Zusammenhänge und die eigene Verantwortung in diesem weltweiten Netzwerk. Und natürlich wurde die harte Arbeit, die zudem nur auf Englisch stattfand, mit Schokolade belohnt!


- Erasmus+-Fahrt des IB-Kurses nach Krakau

(22.–26. März 2026)
Ein ganzes Jahr Planung war nötig, um die Erasmus+-Fahrt nach Krakau zu realisieren. Ende März war es schließlich so weit: Zwölf Schüler:innen des IB-Zweigs der Jahrgangsstufe Q1 machten sich auf den Weg, um Verbindungen zu anderen IB-Schüler:innen aufzubauen und unsere potenzielle Erasmus+-Partnerschule in Krakau zu erkunden.
Der Austausch startete mit einer Erkundung des historischen jüdischen Viertels Kazimierz. Eine Art Vorbereitung für unseren Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. In polnisch-deutschen Kleingruppen erschlossen wir uns die bewegte Geschichte dieses Stadtteils, was eine ideale Grundlage für die anschließende inhaltliche Arbeit mit den Schüler:innen des Gymnasiums VI. Adam Mickiewicz bot.
Im Fokus standen aktuelle gesellschaftspolitische Fragestellungen, die wir gemeinsam mit den polnischen Gastgebern diskutierten. Besonders intensiv war der Austausch über die Themen „Wehrpflicht und die zunehmende Militarisierung in Europa“. Es war beeindruckend zu sehen, wie unterschiedlich die Perspektiven je nach nationalem Kontext und nationaler Geschichte ausfallen können. Auch die Debatte zur „Kernenergie“ forderte uns heraus, komplexe Argumente auf Englisch zu strukturieren und die Standpunkte unseres Nachbarlandes besser zu verstehen – ein Kernaspekt des IB-Profils.
Neben der akademischen Arbeit kam das soziale Miteinander nicht zu kurz. Bei weiteren Erkundungstouren durch die Krakauer Altstadt lernten wir die Stadt aus verschiedenen Blickwinkeln kennen. Die Lichter und Laternen, die die langen Straßen beleuchteten, die engen Gassen, die auf den Hauptplatz führten, und die Erkundung der jüdischen Friedhöfe und Plätze malten ein Bild einer Stadt, die ihre Schönheit feiert und sie gerne mit anderen teilt. Insgesamt war überall eine sehr einladende Atmosphäre vorzufinden. Ein gemeinsames Mittagessen mit der polnischen Klasse durfte dabei nicht fehlen: Bei traditionellen Pierogi wurden in lockerer Atmosphäre Kontakte geknüpft und Freundschaften vertieft, die hoffentlich noch lange über die Reise hinaus bestehen bleiben.
Der wohl prägendste Teil der Reise war der Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Die Führung durch das ehemalige Konzentrations- und Vernichtungslager und die Möglichkeit, diesen Teil der Weltgeschichte mit eigenen Augen zu sehen, waren für uns alle eine wichtige und zutiefst bewegende Erfahrung. Man lernt vom Ausmaß dieser Ereignisse zwar jährlich im Geschichtsunterricht, doch wirklich verstehet man dies erst, wenn man auf den Schienen steht, so weit das Auge reicht nur Gitter, Gebäude und die verbleibenden Schornsteine sieht und sich die Schreie vorstellen kann. Oder wenn man selbst durch die Duschen geht oder die überbleibenden Reste der Haare, Kleidung und Eigentümer sieht.
Zu der Zeit, als unsere Lehrer, Herr Uffmann und Herr Löcke, in unserem Alter waren, hatten sie noch die Möglichkeit, mit Holocaustüberlebenden zu sprechen. Diese Chance haben wir leider nicht mehr, weswegen diese Erfahrung so wichtig ist für unsere Generationen. Das Gedenken an die Geschichte muss durch solche Erfahrungen und Besuche aufrechterhalten werden, da es die einzige Möglichkeit ist, die Vergangenheit wirklich zu verstehen.
Leider war der nächste Tag schon der Tag der Abreise. Doch die Reise war ein Erfolg: Wir kehren nicht nur mit vielen neuen Eindrücken zurück, sondern haben auch den Grundstein für eine Partnerschaft zwischen unseren Schulen gelegt. Ein herzlicher Dank gilt allen, die dieses vom Erasmus+ teilfinanzierte Projekt ermöglicht haben.
Ella Christensen und Aaroosh Gotla, Q1
- Erfolgreiche Platzierungen auf Landesebene beim „Bolyai“-Wettbewerb

Auch auf Landesebene konnten die Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Ebert-Gymnasiums Bonn beim Mathematikwettbewerb „Bolyai“ in den Regierungsbezirken Köln und Düsseldorf beeindruckende Erfolge erzielen. Mehrere Teams erreichten Spitzenplatzierungen und unterstrichen damit erneut die mathematische Stärke der Schule.
Besonders hervorzuheben ist das Team „#Sweet Panda“ aus den 8. Klassen, das den 1. Platz in Nordrhein-Westfalen belegte und damit die Konkurrenz deutlich hinter sich ließ. Ebenfalls sehr erfolgreich war das Team „Kompetenz“ aus den 9. Klassen, das sich den 2. Platz sichern konnte.
Das Team „Die NPCs“ aus den 10. Klassen erreichte einen starken 3. Platz und bewies damit erneut sein hohes mathematisches Niveau. Auch in den unteren Jahrgangsstufen gab es erfreuliche Ergebnisse: Das Team „Fú“ aus den 7. Klassen belegte den 4. Platz, während das Team „Megaknight Cycle“ aus den 8. Klassen einen soliden 5. Platz erreichte.
Diese Platzierungen sind das Ergebnis ausgeprägter Teamarbeit und großer Begeisterung für mathematische Herausforderungen. Die Schulgemeinschaft gratuliert allen teilnehmenden Teams herzlich zu ihren Erfolgen und ist stolz auf die hervorragenden Leistungen auf Landesebene.
Der Wettbewerb zeigt einmal mehr, dass sich Engagement und Zusammenarbeit auszahlen und dass das Friedrich-Ebert-Gymnasium auch überregional zu den erfolgreichen Schulen im mathematischen Bereich zählt.
- Gastfamilien für 12 Gäste aus Bulgarien gesucht

Gruppenbild des letzten Besuchs im Rahmen dem Programms „Deutschland Plus“ im September 2024 Für die Zeit vom 24. bis zum 9. Juli 2026, suchen wir nette Gastfamilien, die bereit sind, eine/n Jugendliche/n aus Bulgarien zu empfangen. Ideal ist es, wenn im Haushalt ein Jugendlicher/eine Jugendliche im ungefähr selben Alter (15–16) wie der Gast lebt – das ist jedoch keine Voraussetzung.
Diese sechs Schülerinnen und sechs Schüler aus Bulgarien werden im Rahmen des Programms „Deutschland Plus“ am FEG empfangen. Sie haben sich in ihrem Heimatland im Fach Deutsch als Fremdsprache ausgezeichnet und interessieren sich besonders für die deutsche Kultur. Die Erfahrung aus letztem Jahr hat dies bestätigt: die Gruppe war sehr interessiert und konnte wirklich sehr gut Deutsch.Damit sie ein authentisches und aktuelles Deutschlandbild gewinnen können, reisen sie zu uns und dürfen am FEG an Hospitationen, Ausflügen sowie landeskundlichen und fremdsprachlichen Unterricht teilnehmen. Die Unterbringung in Gastfamilien ermöglicht es ihnen außerdem zu erfahren, wie der Alltag hier gelebt wird. Die Gastgeschwister dürfen, sofern nichts Schulisches im Wege steht, an den Ausflügen sehr gerne teilnehmen.
Das Programm wird aus Mitteln des Auswärtigen Amtes finanziert. Eine Aufwandspauschale für die Unterbringung und Verpflegung der Gäste wird durch den Pädagogischen Austauschdienst (PAD) gewährt.
Möchten Sie als Familie von dieser Möglichkeit des interkulturellen Austausches profitieren?
Das Formular zur Anmeldung finden Sie nachstehend:
– Elternanschreiben
– AnmeldeformularBitte füllen Sie es aus und verschicken Sie es bis zum 28. April 2026 digital an
christiane.brieger@feg-bonn.de
