- Alors, on va au cinéma? – Mais bien sûr!

Die französische Kultur in bewegten Bildern und authentischem Ton erleben und dabei nicht merken, wie sich das Verstehen der Fremdsprache immer mehr verselbstständigt – diese besondere Erfahrung können die Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Ebert-Gymnasiums auch in diesem Jahr durch unsere Teilnahme an der Cinéfête machen. Das Filmfestival, das deutschsprachigen Schulklassen jährlich aktuelle frankophone Jugendfilme präsentiert, wird vom Institut franҫais und der AG Kino-Gilde e. V. organisiert.
In der Zeit vom 23. Februar 2026 bis zum 6. März 2026 machen sich fast 20 Lerngruppen unserer Schule auf den Weg in die Brotfabrik nach Beuel, um französischsprachige Filme zu entdecken und schöne Stunden miteinander zu erleben.
Um die Vorfreude zu wecken und das filmisch Erlebte nachhaltig wirken zu lassen, bauen wir die Themen, wenn möglich, in den Unterricht ein oder lassen die Exkursion zum interkulturellen Kurzprojekt werden.
- Kurz notiert: zweites IB-Frühstück der 10. Klassen am FEG

Am 18.02.26 und 24.02.26 fand – nun bereits zum zweiten Mal – das IB-Frühstück für die 10. Klassen statt. In ungezwungener Atmosphäre – ganz ohne Lehrer:innen – hatten am IB interessierte Schüler:innen die Möglichkeit, sich mit IB-Schüler:innen der Q1 über deren Erfahrungen und Motivationen auszutauschen.
Mit über 30 Teilnehmer:innen an beiden Terminen können sich die IB-Lehrer:innen im kommenden Oberstufenjahrgang auf engagierte Kurse freuen.
- Die Klasse 6e startet in die Climate Challenge

Die Klasse 6e hat einen spannenden und lehrreichen Start in die Climate Challenge erlebt. Gemeinsam mit Sandra Busch von der Organisation Germanwatch führte die Klasse den ersten von drei geplanten Workshops durch.
Die Climate Challenge ist ein Bildungsprojekt, das Schüler:innen dazu ermutigt, sich aktiv mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels auseinanderzusetzen. Ziel ist es, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern auch konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Alltag aufzuzeigen.
So haben die Schüler:innen ihren eigenen CO2-Verbrauch berechnet und eigene Ziele zur CO2-Einsparung entwickelt, die sie bis zum nächsten Workshop in vier Wochen verfolgen wollen. Ziele waren unter anderem häufiger mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren, statt von den Eltern mit dem Auto gebracht zu werden oder (öfter) auf Fleisch zu verzichten.

Alle sind motiviert und gespannt, wie sie ihre Ziele erreichen, und freuen sich schon auf den nächsten Workshop.
- FEG bei Landesrunde stark vertreten

Am Samstag, 21. Februar 2026, wurde in Münster die Landesrunde der Mathematikolympiade ausgetragen. Das FEG war dabei mit Oliva (Klasse 5), Julika (Klasse 8), sowie Mathilde und Arthur (Klasse 10) stark vertreten. Die intensive Exzellenzförderung in Mathematik, insbesondere durch die MaEx-AG und die Mathe-Wochenenden, zahlt sich aus.
Am Vormittag wurden die Aufgaben bearbeitet, nachmittags gab es für die Schüler:innen ein vielfältiges Angebot an Workshops, während die Aufgaben bereits (anonymisiert) korrigiert wurden. Auch bei der Korrektur und Koordination war das FEG mit Frau Baier, Frau Blomer und Frau Ernst-Brandt wie üblich gut vertreten!
Nun warten wir gespannt auf die Bekanntgabe der Ergebnisse!
- Ysselsteyn Kursfahrt

Vom Dienstag, dem 27. Januar, bis Freitag, dem 30. Januar 2026, fuhren wir, der Projektkurs „Buchenwald war überall“, zusammen mit Frau Knickel und Frau Dr. Kleine auf Kursfahrt in die Niederlande.
Am Dienstag und Mittwoch haben wir uns auf der Kriegsgrabstätte Ysselsteyn mit den Einzelschicksalen verschiedener Personen im Zweiten Weltkrieg beschäftigt: deutscher Soldaten, deutscher Frauen, die in der Logistik beschäftigt waren, niederländischer Zivilisten, Kinder.
Obwohl wir viel lernen konnten, war diese Erfahrung auch bedrückend, da das vor allem junge Menschen in unserem Alter (16-18) waren, die im Krieg starben, und es uns besonders in der aktuellen Lage der Aufrüstung gezeigt hat, was Krieg und Wehrpflicht tatsächlich heißt.
Weiter vertieft mit der Geschichte eines niederländischen Jungen, Ans Backhuijs, haben wir uns auch beschäftigt, weil wir von seiner Tochter als Zeitzeugin einen Einblick in das Leben in den Niederlanden und dem Widerstand gegen die deutsche Besetzung erhalten haben. Sie erzählte uns auch die Geschichte ihres Onkels (der ursprünglich der Arbeitspflicht für die Niederländer entkommen ist, aber gefasst wurde), der im KZ umgekommen ist.
Am Donnerstag waren wir im Freiheitsmuseum in Groesbeek.
Mitmachaktionen wie die Simulation eines Bombenbunkers und die Exponate „Tauf- und Hochzeitskleider“ aus Fallschirmstoff gaben uns Eindrücke des alltäglichen Lebens unter der deutschen Besatzung.
Zudem besuchten wir das KZ Vught, das uns die Gräueltaten der Besatzer eindrücklich vor Augen führte.
Den Ausgleich zu dem Programm tagsüber machten wir mit Filmeabenden, („Die Brücke von Arnheim“), einem Nachmittag in Nijmegen zum Erkunden und Stöbern, und langen Spielabenden mit „Werwolf“ und „Stadt, Land, Fluss“.
Es war eine ereignisreiche und spannende Fahrt, die uns zum Reflektieren, nicht nur von damaligem, sondern auch heutigem Geschehen gebracht hat, und die uns noch weiter in unseren Projekten beschäftigen wird. 🙂




Finia Kallergis, Q1
