
Am 10.03.2026 feierte im PZ die Pustebühne, die Theater-AG des FEG unter der Leitung von Herrn Maraite, die Premiere ihres Stücks „Die Augen des ewigen Bruders“ von Stefan Zweig, am Tag darauf folgte eine weitere Aufführung.
Das Stück erzählt von Virata, einem hoch angesehenen indischen Feldherrn, der im Kampf unwissentlich seinen eigenen Bruder tötet und sich seitdem von dessen anklagenden Augen verfolgt fühlt. Er legt das Schwert ab, wird oberster Richter des Reiches und hofft, nun gerecht zu handeln, erkennt jedoch, dass auch gerechtes Richten Menschen ins Unglück stürzt. Von seiner Schuld überwältigt, gibt er das Richteramt auf, lässt sich ins Gefängnis werfen, verlässt dieses später wieder und wird namenloser Arbeiter, der fern von Hof und Macht ein einfaches, dienendes Leben führt. Am Ende begreift Virata, dass keine menschliche Rolle vollkommen schuldlos sein kann und wahre Erlösung nicht in äußerer Reinheit, sondern in Demut, Mitleid und der Einsicht in die eigene Fehlbarkeit liegt.
In beiden Aufführungen zeigte sich das hohe Können der Schauspielerinnen und Schauspieler sowie der Mitglieder der Technik-AG, welches durch lang anhaltenden Applaus gewürdigt wurde.
Einen Einblick in die rundum gelungene Inszenierung vermittelt die nachstehende Fotostrecke:































































