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Max Franz statt Friedrich Ebert?

Max Franz statt Friedrich Ebert?

Am 14.03.2025 erfreute sich das FEG besonderer Gäste: Eine Klasse des Abiturjahrgangs 1961 ist an ihre alte Bildungsstätte zurückgekehrt.

Die ehemaligen Schüler – zu der damaligen Zeit gab es am FEG nur Jungen – haben sich im Rahmen einer Schulführung über die Neuerungen informiert, die ihr Gymnasium in den vergangenen Jahrzehnten geprägt haben. Überdies haben sie die Gelegenheit genutzt, ihre alten Abiturunterlagen einzusehen, wodurch die Erinnerungen an die eigene Schulzeit besonders lebendig wurden.

Interessant waren die Berichte der ehemaligen Schüler über die Gründungsphase unserer Schule: Das heutige FEG, im Jahr 1954 als „Städtisches Neusprachliches Gymnasium“ unter dem Namen „Ernst Moritz Arndt-Gymnasium II zu Bonn“ gegründet, sollte ursprünglich nach Max Franz, von 1784 bis 1801 Erzbischof und Kurfürst von Köln, benannt werden, der von 1784 an zehn Jahre lang in Bonn residiert hat – bis er An­fang Ok­to­ber 1794 sei­ne Bon­ner Re­si­denz ver­las­sen und vor vor­rü­cken­den fran­zö­si­schen Trup­pen flie­hen musste. Kurfürst Maximilian Franz war während seiner Regentschaft ein aufgeklärter Herrscher, der auch im Bildungsbereich Reformen veranlasste. Insofern hätte er als Namensgeber einer Schule durchaus fungieren können. Friedrich Ebert, nach dem unser Gymnasium letztlich benannt wurde, symbolisiert aber viel deutlicher den demokratischen Anspruch, dem sich das FEG heute in besonderer Weise verpflichtet weiß.

Insgesamt handelte es sich um einen kurzweiligen Besuch, der in der Zukunft sicher noch mehrfach wiederholt wird.




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