Suche
Suche
Ein Lehrer aus Brasilien

Ein Lehrer aus Brasilien


Zurzeit besucht uns Herr Flavio Santos aus Brasilien im Rahmen des Programms „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) des Pädagogischen Austauschdienstes (22.09.2026 – 09.10.2026). Für unsere Website haben wir mit ihm über seine Eindrücke, seine Arbeit in Brasilien und seinen Besuch in Deutschland gesprochen.

Was hat Sie dazu motiviert, für drei Wochen eine Schule in Deutschland zu besuchen?

Ich unterrichte Geschichte an der deutschen Schule Colégio Humboldt in São Paulo und habe an einer einjährigen Fortbildung, die von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) angeboten wurde, teilgenommen. Diese Fortbildung für Ortslehrkräfte dauerte ein ganzes Jahr. Die ZfA hat eine Fortsetzung dieser Fortbildung angeboten, und es war das dreiwöchige Programm, an dem ich jetzt teilgenommen habe. Das Ziel ist es, an einer deutschen Schule zu hospitieren und einen Austausch mit deutschen Kollegen herzustellen.

Gab es während Ihres Aufenthalts bereits etwas, das Sie besonders überrascht oder beeindruckt hat?

Besonders interessant war zuerst, wie die Schule aufgebaut ist: Es gibt keine Mauer um die Schule, die Schule ist sehr schön und organisiert. Außerdem fördern die Methoden, die im Unterricht umgesetzt werden, die mündliche Mitarbeit der Schüler. Beeindruckend sind die Schüler, die häufig ihre Ideen und Meinungen äußern und intensiv an den verschiedenen Inhalten der verschiedenen Fächer arbeiten. Die deutschen Kollegen waren sehr freundlich und auch neugierig, wie eine Schule in Brasilien gestaltet ist.

Welche Erfahrungen oder Ideen möchten Sie nach Ihrer Rückkehr nach Brasilien mitnehmen und an Ihrer Schule weitergeben?

Ich möchte unbedingt die vielfältigen Methoden der deutschen Kollegen nach Brasilien mitbringen. Ich habe viel Unterricht hospitiert, und es war ganz spannend, dass die Lehrer die aktive Mitarbeit der Schüler forderten. Hauptsächlich ist die Mitarbeit im Fach Geschichte sehr wichtig, da die Quellenanalyse so ein entscheidender Punkt ist. Die Selbstständigkeit der Schüler zu fördern, ist eine große Herausforderung, und das finde ich besonders interessant am FEG.

Welchen Wunsch möchten Sie dem FEG mit auf den Weg geben?

Ich wünsche, dass das FEG seine hervorragende Arbeit fortsetzt, sowohl was die Lehrkräfte betrifft, die dort arbeiten, als auch die engagierten und sympathischen Schüler, die dort lernen!




Menü