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Exkursion zu „Menschenrechten in weltgeschichtlicher Perspektive“

Exkursion zu „Menschenrechten in weltgeschichtlicher Perspektive“

Am 9. Juli 2026 besuchte der bilinguale Geschichtsgrundkurs der EF das Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt in Köln.

Die Exkursion fand im Rahmen der Unterrichtsreihe „Menschenrechte in weltgeschichtlicher Perspektive“ statt. Im Mittelpunkt standen die Geschichte des Museums und sein heutiges Ausstellungskonzept, das die Gleichwertigkeit aller Kulturen betont. Während einer spannenden Führung auf Französisch setzten wir uns mit dem Unrecht des Kolonialismus auseinander und beschäftigten uns mit aktuellen Fragen der Museumsarbeit: Wem gehören die ausgestellten Objekte? Wie sollte mit Kulturgütern aus kolonialen Kontexten künftig umgegangen werden? Welche Geschichten erzählen Museen – und wessen Perspektiven kommen dabei zu Wort?

Besonders beeindruckend fanden wir das traditionelle indonesische Gamelan-Orchester, das bis heute bespielt wird, sowie die berühmten Benin-Bronzen. Bei diesen in der Kolonialzeit geraubten Kunstwerken handelt es sich um sogenannte Transit-Objekte, die noch bis zu ihrer endgültigen Rückgabe an Nigeria im Rautenstrauch-Joest-Museum zu sehen sind. Beide Beispiele verdeutlichten, wie Museen heute versuchen, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und einen kritischen Umgang mit kolonialen Sammlungen zu fördern.




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