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Smartphones, KI und Faken erwünscht

Smartphones, KI und Faken erwünscht

Im Rahmen eines Workshops zum Thema KI und (Audio)-Fakes durften die Schüler:innen der Klasse 10B diese Woche aufschlussreiche Erfahrungen sammeln. Zwei Stunden war so der Einsatz von Smartphones, KI und Fakes ausdrücklich erwünscht.

Ein Experiment zeigte: Wenige eingesprochene Sätze im Stile einer Sprachnachricht reichen, um Stimmen täuschend echt zu imitieren. Dass die Stimme einer Mitschülerin also binnen weniger Minuten Sätze sagte, die eigentlich nie aus ihrem Mund kamen, war für uns zugleich faszinierend wie erschreckend. Eine App, die nahezu für jede:n zugänglich ist, macht das möglich.

Die Schüler:innen setzten sich aber nicht nur mit Audio-Fakes auseinander, sondern waren ausdrücklich aufgefordert, nach besonders absurden Nachrichten aus der Welt zu suchen und eine (echte) Nachrichtenmeldung zu präsentieren, während andere mithilfe von KI eine Fake-Nachrichtenmeldung erstellten. Auch hier gab es für uns die überraschende Erkenntnis, dass reale Nachrichten als Fake eingeschätzt wurden und Fake-Nachrichten als real. Um die Grenzen von „echt“ und „unecht“ ziehen zu können, benötigen Menschen also detektivischen Spürsinn und eine kritische Haltung gegenüber Quellen.

Die beiden dual Studierenden Tobias Hopp und Paul Köster, beide Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung, haben bei den Jugendlichen einen bleibenden Eindruck hinterlassen und mit Sicherheit zu einem kritischen und umsichtigen Umgang mit Nachrichtequellen aus Text, Bild und Ton beigetragen. Die IT-Experten gaben Tipps, wie sich Fakes entlarven lassen und welche Prüfmechanismen zur Verfügung stehen. Gleichzeitig wurde auch deutlich, dass die technischen Fortschritte viele KI-Checker-Tools schnell aushebeln und „Echtheitsnachweise“ immer wichtiger werden. Der Workshop fand im Rahmen unserer KURS-Partnerschaft statt. KURS steht als Abkürzung für „Kooperation Unternehmen der Region und Schulen“ und ist eine Bildungsinitiative, die Schulen und Betriebe in der Region durch langfristige Lernpartnerschaften verbindet. Seit 2025 kooperiert das FEG mit dem IT-Dienstleister conet; dessen Firmensitz am „Neuen Kanzlerplatz“ sich fußläufig zum FEG befindet.

(LBK)




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